Archive for November, 2005

Jubiläum

November 30th, 2005

Heute feiert dieses Blog ein kleines Jubiläum: Besucher-Zähler


1420 Stück

November 29th, 2005

Die Verlagsprospektoffensive wird ein voller Erfolg. Heute Abend belaufen sich die (kostenlosen) Bestellungen des Faltblatts auf 1420 Stück. Morgen passe ich die Druckvorlage an, und dann geht das in die Druckerei!
In Buchhandlungen, Instituten etc. ausgelegt werden die Prospekte in folgenden Städten Deutschlands:

  • Würzburg
  • Münster
  • Berlin
  • Nürnberg
  • Köln
  • Leiwen
  • Bonn
  • Augsburg
  • Heidelberg
  • Göttingen
  • Osnabrück
  • Tübingen
  • Reutlingen
  • München
  • Penzberg
  • Weimar

Mein Auto fährt wieder! Heute Mittag habe ich die Batterie ausgewechselt. Es war eine Sache von 5 Minuten. Die festgerostete Schraube ließ sich mit adäquatem Werkzeug wie frisch geölt drehen.

Zusammen mit dem Autoren des Hörbuchs “Was soll ich tun? Kants Moralphilosophie” und den Foren-Admins eines philosophischen Forums bereite ich gerade eine Diskussion zu einem Kapitel aus dem Hörbuch vor. Das Ganze startet am 1. Dezember. Für die Diskussion stellen wir einen ganzen Track von 13 Minuten Länge aus dem Hörbuch zur Verfügung. Bald mehr!

Und ich kündige es hier an, zur freiwilligen Selbstkontrolle. MORGEN fange ich nach mehreren Monaten Pause wieder zu JOGGEN an.


Beruf-ung

November 28th, 2005

Damit habe ich mich heute beschäftigt:

ISBN3-939307-04-8 Hörbuch zu Hans Urs von Balthasar.MP3 (488 KB)
Sprecher dieses Ausschnitts: Achim Beck.

Schön, nicht?

(Bitte beachten Sie: dies ist eine MP3-Hörprobe. Durch die erhebliche Komprimierung (96kbps / 44100 Hz) ist die Tonqualität stark beeinträchtigt. Alle Rechte an der Hörprobe liegen beim Verlag auditorium maximum.)

Siehe dazu auch im Menüpunkt “Shop” unter “Hörbücher Theologie!”

Und dann:

Autobatterie Es schneite. Es war eiskalt. Es war weit.
Ich bin mit dem Fahrrad zum Baumarkt gefahren.

Ich habe eine neue Autobatterie!

Morgen muss ich sie einbauen.
1 Schraube.
Ich hoffe, die sitzt nicht zu fest!

Ich werde berichten.

die neue Autobatterie

** offtopic **

November 27th, 2005

Eine eMail an admin:

“Mir ist aufgefallen dass es im Kommentarbereich deines Weblogs Verwirrung wegen deines Benutzernamens “admin” gibt. Da du Wordpress nutzt, könntest du das problemlos umstellen! (…) ”

Danke J.P.! Habe ich gemacht! Wird ab sofort angezeigt.

admin == Cornelia de Vos

Und weil wir gerade beim Thema “guter Rat” sind… ein Blogger bewarb sich bei mir als Berater - klingt vielversprechend :-)


Autobatterie - Teil 1

November 27th, 2005

ich und die nicht passende  Autobatterie

Gestern (Samstag) Mittag wollte ich eine Bestellung zur Post fahren.
Mein Auto springt immer an. Gestern aber machte es
nur "blubb". Beim dritten Versuch machte es gar nichts mehr. Ich brauche eine neue Autobatterie!

Also zur Tankstelle. Ich hatte keine Ahnung, was für einen Typ Batterie ich brauche. Zunächst blätterte der Tankwart in einem Manual. Den Typ Batterie fand er unter "Golf" nicht. Es stellt sich heraus, dass das Manual eine Spezifikationshilfe für Autolampen war, nicht für Batterien. Schließlich sah er sich die drei vorrätigen Batterien an, gab er mir eine davon und sagte, diese müsse in jedem Fall passen und er sei Kfz-Meister und sie passt auf jeden Fall, ganz bestimmt, die ist Standard, auch für Golf, die passt.

Ich & Autobatterie
 
Zurück an meinem Auto verglich ich sofort die neue mit der alten Batterie. Die Aufschrift "45 Ah" stimmte bei beiden überein. Innerer Jubel!

Dann Ernüchterung. Die alte Batterie war mit einem Metallbügel am Autogestell festgeschraubt. Die neue Batterie würde nie und nimmer in den Metallbügel passen, da sie den stufenhaften Unterbau nicht aufwies.

Zurück zur Tankstelle. Der Kfz-Meister weigerte sich die Story mit dem Metallbügel zu glauben, versicherte mir dass die Batterie passt (im Tonfall ‚ich-habe-Routine-darin-mich-nicht-aufzuregen-über-Frauen-die-mir-etwas-von-Metallbügeln-und-Autobatterien-erzählen-wollen‘), nahm die Batterie dann aber zurück.

Am Montag muss ich eine Batterie organisieren - Fortsetzung folgt…


Tipp zum Rätsel

November 26th, 2005

Tipp: Beim Rätsel zur “Aktion!” (s.Blog-Eintrag vom 24.11.2005) gibt es jetzt einen kleine Hilfestellung - siehe Comments - der letzte Comment, von 12:07 - zu jenem Beitrag.


Verlagsprospektoffensive

November 25th, 2005

Bald ist Weihnachten.
Gestern Abend habe ich eine eMail an meinen internen Verteiler geschrieben. Auf meinem internen eMail-Verteiler sind alle Sprecher, Autoren, Techniker, und auch ein paar private Freunde. Ich fragte, wer das auditorium maximum Verlagsprogramm - s. Blogeintrag vom 4. Oktober 2005 - bei sich im Ort z.B. in die Buchhandlungen zum Auslegen bringen könnte usw. und wieviele Exemplare verteilt werden können. Jeder kann kostenlos die gewünschte Stückzahl bei mir bestellen. Die Summe aller Prospekt-Bestellungen lasse ich dann drucken und verschicke sie. Im Moment bin ich bei 750 Stück.
Ich arbeite darauf hin, bald jeden Tag mehrere Hörbücher verschicken zu müssen!!!

(Wenn Sie das hier lesen und zufällig eine Buchhandlung oder Ähnliches haben oder kennen und die Prospekte gerne für Ihre Kunden auslegen würden, einfach eine eMail an mich senden!)


Winter

November 25th, 2005

Heute Nacht kam der Winter zu uns ins milde Unterfranken.

Blick aus dem Bürofenster:

Blick aus dem Bürofenster


Bestellung vorgemerkt

November 25th, 2005

Bestell-Fax einer Buchhandlung:

Bestellfax

Diese Buchhandlung konnte ich heute leider nicht bedienen
Die bestellten Titel sind noch gar nicht fertig! Offenbar hat die Buchhandlung im VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) das „verfügbar ab“ und “in Vorbereitung” übersehen…

Was aber das Tolle an der Bestellung ist: diese Buchhandlung hat vor kurzem schon einmal bei mir bestellt, und zwar das 3er Paket „Selbst-Denken, Nietzsche, Kant“. Ich schließe aus der Bestellung, dass der Kunde höchst zufrieden war, und sich gleich die nächsten Hörbücher bestellen wollte. Das spricht sehr für die Hörbücher von auditorium maximum!

Ich habe die Bestellung natürlich vorgemerkt.


Ein Rätsel

November 24th, 2005

Was ist das?

Notlösung

Tipp: Es hat erstens etwas mit der großen Marketing-Aktion zu tun – siehe oben unter Menüpunkt „Aktion!“. Wenn man sich das Bild ganz genau ansieht und darüber nachdenkt, kann man sich denken, was es wird.

Dass ich zu einer unschönen Notlösung greifen musste hat folgenden Grund: die Warenkorb-Funktionen habe ich nicht selbst geschrieben, sondern das ist ein gemieteter Shop (der Warenkorb). Man kann aber den Code teilweise anpassen. Der große Nachteil an der Sache ist, dass alle Funktionalitäten wie z.B. Berechnungen (Mehrwertsteuer, Gesamtsumme usw.) an anderen Stellen kodiert sind, an die man nicht herankommt. Oben will ich im Warenkorb eine negative Mehrwertsteuer ausweisen. Das hat der gemietete Shop einfach nicht verarbeitet. Er hat dann irgendeinen völlig falschen Wert berechnet. Herumtricksen hat auch nicht funktioniert, also überschreibe ich da oben einfach einen Wert. Was für ein Wert könnte das sein? Tipp: “-16″ ……. irgendwann muss das (leider) mal “-19″ heißen und der andere Wert muss entsprechend geändert werden…. Und was bedeutet es, dass ich diesen Wert mit einem ganz bestimmten - negativen - Wert überschreibe?

Was ungefähr könnte die Notlösungs-Zeile im Umkehrschluss für diejenigen bedeuten, die sich bei der „Aktion“ eintragen?

Ich verrate nichts :-)

Wer drauf kommt: es lohnt sich also auf jeden Fall, bei der Marketing-Aktion mitzumachen!!! Schreiben Sie sich deshalb unbedingt für die Aktion ein! (Unter „Aktion!“ können Sie dazu Ihre eMail-Adresse angeben).

Wer nicht drauf kommt: ich verrate nichts, aber trotzdem kann ich versichern: das Registrieren unter „Aktion!“ lohnt sich auf jeden Fall für Sie, wenn Sie sich für die Hörbücher von auditorium maximum interessieren und einen Kauf eines oder mehrerer Hörbücher irgendwann erwägen. Oben steht gewissermaßen verschlüsselt, wie Sie davon profitieren können. Tragen Sie sich auf jeden Fall für die Aktion ein!

Hier kann man sich für die „Aktion“ eintragen!


Weiterbildung. Heute: was sind eigentlich RSS Feeds?

November 23rd, 2005

Jetzt wird’s trocken. Wer das nicht mag, scrollt einfach nach unten und guckt sich die schönen Bildchen der letzten Wochen an :-)

Ein Blogger schrieb mich an und meldete mir, meine RSS-Feeds im auditorium-maximum-Blog wären falsch verlinkt. Stimmte. Ich habe sie repariert – das stand schon lange an, ich habe mich nur davor gedrückt, weil ich nicht so recht wusste, was RSS eigentlich ist, und „RSS-Feed“ klang doch anstrengend und kompliziert.

Nun kann ich mich endlich bei großen Blogseiten anmelden, die meine Inhalte abonnieren. Auch andere User können meine Inhalte abonnieren. Es gibt Programme, so ähnlich wie ein Web-Browser, die laden sich die Inhalte automatisch aus dem Netz herunter. Z.B. Feedreader, Link s. Navi rechts.
Meine RSS-Feeds sind (jetzt korrekt) im blauen Balken ganz unten auf dieser Seite verlinkt; zusätzlich habe ich sie rechts in der Navigation eingefügt (unter ‘Blog abonnieren’) .

Was aber ist RSS?

RSS (Really Simple Syndication) wird verwendet, um Artikel oder deren Kurzbeschreibungen auf Webpräsenzen (insbesondere Nachrichtenmeldungen) zu speichern und in maschinenlesbarer Form bereitzustellen. Technisch gesehen besteht RSS aus einer XML-Datei, welche den reinen strukturierten Inhalt – beispielsweise einer Nachrichtenseite – bereithält, aber keinerlei Layout, keine Navigation oder sonstige Zusatzinformationen beinhaltet.

Man kann eine RSS-Datei in der HTML-Seite, deren Inhalte sie maschinenlesbar enthält, verlinken. Moderne Browser ermöglichen es dem Seitenbesucher, den so verlinkten RSS-Feed zu abonnieren. Derzeit ist das soviel ich weiß ohne Zusatzmodul noch nicht im MS Internet Explorer 6.x möglich, aber im Firefox. Der User bekommt dann automatisch die Inhalte in seinen Browsers geladen - in der Zusammenstellung, die er selbst konfiguriert hat. Das einzelne Ansurfen der Seiten entfällt damit.

(Quelle: Wikipedia und CdV)

Ich selbst nutze übrigens keine Blog-Abos, ich sehe sie mir lieber im Original an.


Ziel: Flächenbrand

November 23rd, 2005

Rechts in der Navigation kann man sehen, dass ich drei Links zu anderen Blogs aufgenommen habe, die ich originell fand. (”Blogosphäre”.) Der erste davon ist Inhaber eines SPAR Supermarkts (shopblogger.de) und beschreibt, was er so erlebt im Laufe des Tages. Dieses Blog hat im Schnitt über 5000 Seitenzugriffe am Tag. Das ist mein Ziel: 5000 Zugriffe täglich. Ich denke, das wirkt sich positiv auf den Bekanntheitsgrad meines Hörbuchverlags aus. Da ergeben sich dann viele schöne Zufälle und es entstehen wertvolle Kontakte. Im Moment bin ich so bei 10-20 Zugriffen am Tag, das ist also ein Defizit von 4985 Zugriffen. Nun ja. Man soll seine Ziele ja nie zu niedrig stecken :-)

Außerdem ist es faszinierend. Wie hat der shopblogger das geschafft? Wie wird so ein Flächenbrand entzündet? Wo muss man da ansetzen? Irgendwo muss eine Art Hebelpunkt sein. Ich stelle es mir so vor: man laboriert an verschiedenen Stellen, probiert dies und das aus, und plötzlich springt der Funken über und die Sache löst eine Lawine aus. Das ist auch deshalb so interessant, weil es ja insgesamt für Trends gilt, für Dinge, die plötzlich „in“ sind - analog gesehen auch für philosophische Hörbücher, wenn auch in kleinerem Ausmaß.


Bundeskanzlerin Merkel und ich auf einer Seite!

November 22nd, 2005

Heute in der Zeitung (Main-Echo): Ganz oben: das ist Fr. Merkel. Im Hintergrund: Hr. Stoiber, und ganz rechts unten: das bin ich :-)

Bundeskanzlerin Merkel und ich auf ein- und derselben Zeitungsseite!!
Lustig, was?

Zeitungsartikel vom 22.11.2005
Quelle: Main-Echo

Und was steeeeht da?

Also die Sache ist die: Das war eine Umfrage unter Frauen in dieser Region, die eine eigenen Firma haben oder sonst etwas auf die Beine gestellt haben. Gestern rief mich Fr. Fleckenstein vom Main-Echo in Aschaffenburg an, und fragte, ob ich da mitmache und in drei bis vier Sätzen sagen könnte, was ich Fr. Merkel mit auf den Weg geben würde: Tipps und Wünsche. Das Ganze sei für die Ausgabe heute anlässlich der Bundeskanzlerinnen-Wahl. Dass auch mein Firmenname „auditorium maximum“ dabei erwähnt werden sollte, fand ich überzeugend :)=)

Nun ist es aber so: in Wirklichkeit kann nicht ich Tipps an Fr. Merkel geben, das ist lachhaft, sondern wenn überhaupt, dann sie mir. (s.a. Blog-Eintrag vom 24. Sept. 2005) Deshalb finde ich die Sache irgendwie ein bisschen peinlich - und gleichzeitig auch lustig.
Ich habe also drei meiner persönlichen Lebensweisheiten zusammengekratzt, in eine eMail gehackt und an die Redaktion geschickt. Hier ist, was ich geschrieben habe:

“Als Wölfin unter Wölfen sollte Frau Merkel mit allem rechnen und sich daher in letzter Instanz ausschließlich auf sich selbst verlassen. Ich wünsche ihr, dass sie die sehr schwungvollen persönlichen Berg- und Talfahrten, die sie in den nächsten Jahren erwarten, in vollen Zügen genießen kann - ja, genießen! Das Leben kann aufregender sein als eine Achterbahnfahrt… Ich hoffe, dass Frau Merkel die Energie, die dabei aus natürlicher Angst und tatsächlichen Misserfolgen entsteht, nie destruktiv gegen sich selbst richtet, sondern immer als Kraft nach vorne einsetzt, für das Weitermachen, Bessermachen, Besserwerden.”


Normalerweise sind die Leute immer ganz ernst.

November 21st, 2005

Nun habe ich mir die aktuelle ZEIT-Ausgabe doch gekauft.
Auf Seite 21 ist meine Anzeige:

Anzeige in der Zeit von auditorium maximum

Ich kann bisher leider nur eine ganz leicht erhöhte Klickrate feststellen. Anzahl aller Bestellungen seit Donnerstag, bei welchen ich einen Zusammenhang mit meiner ZEIT-Anzeige vermute: 1

Ich bin etwas frustriert und habe vorhin einen Brief an die Redaktion der ZEIT geschrieben. Darin schlage ich Folgendes vor:

1. Rezensieren Sie das von mir beigelegte Hörbuch!
2. Schreiben Sie im Frühjahr 2006 einen Artikel über meinen Hörbuchverlag und mich!
3. Richten Sie an Stelle der Blogs der verlagseigenen Journalisten eine Blog-Rubrik „Aufbruch“ ein und….
4. nehmen Sie mein Blog in diese Rubrik auf.

Jajaja, das ist natürlich recht anspruchsvoll und ich lache selbst, während ich dies hier schreibe. Mein ganzes Blog ist sehr selbstironisch. Ich weiß nicht, ob das schon aufgefallen ist. Als ich auf der Frankfurter Buchmesse zum Bloggen in den Internet-Raum (s. Foto, Blog-Eintrag vom 24.Oktober 2005) gegangen bin und in mein Blog schrieb, sprach mich der Mann, der neben mir am Terminal surfte an und sagte: „Na so etwas, Sie lachen ja während Sie eine eMail schreiben, also das habe ich noch nie gesehen, dass jemand lacht beim eMail Schreiben, die Leute sind normalerweise immer ganz ernst.“ Ich antwortete etwas unsicher, dass ich eben etwas Lustiges schreibe…und dass es auch keine eMail sondern ein Weblog sei.

Der Brief an die ZEIT enthält natürlich noch mehr als nur die vier oben genannten Vorschläge, die auch erst am Ende stehen. Der Brief ist gar nicht so schlecht. Er enthält viel Wahres.

Blog-Counter

Hier im Blog habe ich rechts in die Navigationsleiste vor zwei Tagen einen Zähler eingebaut. Er zählt die Seitenaufrufe und zeigt die absolute Zahl an.
Die Klickrate ist seit heute 12:00 stark erhöht. Das hat jedoch einen anderen Grund als die ZEIT Anzeige. Die Hoerothek, das bekannteste Hörbuch-Online-Magazin hat nämlich heute um 11:50 seinen informativen Hörbuch-Newsletter an ca. 3000 Abonnenten versendet. Freundlicherweise haben René und Britta Wagner einen Hinweis auf mein Blog in den Hoerothek-Newsletter aufgenommen. Danke René und Britta Wagner von der Hoerothek!

….So, und damit alle, die noch heute Abend das hier lesen morgen wieder hierher klicken verrate ich schon einmal ein kleines Geheimnis: Ich bin morgen schon wieder in der Zeitung!! Morgen mehr!


Globalisierung total!

November 21st, 2005

Eben klingelt das Telefon. Ferngespräch, Rauschen in der Leitung, einen freundliche weibliche Stimme verlangt auf Englisch den production manager.
Ist am Apparat, antworte ich.
Es war eine Druckerei aus Hong Kong, - original aus Hong Kong!
Sie wollten meine Produktionen in Hong Kong anfertigen, sehr günstig natürlich.
Ich habe geantwortet, dass ich die Idee prinzipiell interessant finde, dass aber meine company noch zu klein ist, und dass es sich nicht lohnen würde, meine kleinen Hörbuchauflagen außerhalb von Deutschland anfertigen zu lassen.


Heute Boykott.

November 20th, 2005

Noch einmal ein Bild unseres Postamts, diesmal von der anderen Seite fotografiert, der weiße Golf dahinten ist übrigens meiner, im Vordergrund deutlich sichtbar das Schild des optimistischen Kaufhauses „Alle Werden Glücklich“. Auch deutlich sichtbar: die Werbung für den heutigen verkaufsoffenen Sonntag.

Alle Werden Glücklich wirbt für den verkaufsoffenen Sonntag

In München gab es das nicht, aber hier in Gemünden gibt es ab und zu verkaufsoffene Sonntage. Und was für mich völlig unbegreiflich ist: Die Geschäfte sind an diesen Sonntagen voll. Was, so frage ich mich, ist in den Geschäften Sonntags interessanter als Montags bis Samstags? Eine ganz merkwürdige Sache.

Normalerweise nutze ich diese Sonntage kategorisch nicht. Heute aber war der verkaufsoffene Sonntag für mich ein Glücksfall. Als ich gerade eine Linsensuppe kochte, entdeckte ich, dass ich kein Suppenpulver mehr vorrätig hatte. Die Zwiebeln waren schon geschnitten, die Linsen kochten bereits. Also fuhr ich zum Edeka-Supermarkt, der sich neben „Alle Werden Glücklich“ und Postamt befindet.

An der Kasse wurden alle Kunden nach dem Bezahlen nach ihrer Postleitzahl gefragt. Ich kam an die Reihe. Zahlte.
Kassiererin: „Ihre Postleitzahl?“
Ich: „Sage ich nicht.“
Ich habe spontan boykottiert! Warum weiß ich auch nicht. Ich bin ansonsten wahrscheinlich eine der gläsernsten Kundinnen Deutschlands überhaupt. Ich nutze überall diese Kunden-Punkte-Sammel-Karten, bei denen der Supermarkt / das Kaufhaus nach einer Zeit ganz genau über mein Einkaufsverhalten, meine Ess- und Lebensgewohnheiten und mein ausgegebenes Budget Bescheid weiß. Heute aber: Boykott. Streik. Ganz spontan. Vielleicht, weil es so unpersönlich ist, seine Postleitzahl aufzusagen. „Ich heiße Cornelia de Vos und ich mag Hörbücher“ zum Beispiel hätte ich gerne gesagt.

Auf der Fahrt nach Hause nagte dann mein schlechtes Gewissen ein wenig. Die arme Kassiererin kann ja nichts dafür. Und natürlich hat der Edeka einen guten Grund, die Postleitzahlen statistisch zu erfassen, die stimmen sicher ihre Werbemaßnahmen usw. auf das Einzugsgebiet ab, das ist ja nichts Schlechtes, ich kann das verstehen, ich bin - nein – ich habe ja selbst einen Verlag und arbeite dafür, Kunden zu gewinnen.

* * *

Dann noch einmal eine eMail nach Frankreich geschrieben, von dem vermuteten Post-Irrtum berichtet, angeboten, das Hörbuch noch einmal loszusenden, falls es nicht spätestens am Dienstag angekommen ist. Wilde grammatikalische Konstruktionen auf Französisch.

Des Weiteren: bin in Verhandlung mit einem philosophischen Forum, möchte eine Art Werbekooperation erreichen, aber das Ganze gestaltet sich kompliziert, Misstrauen und versteckte Vorbehalte mir gegenüber als kommerziellem Verlag, ich leiste Überzeugungsarbeit.

„Die Atmosphäre der Feindschaft gegenüber dem Kapitalismus macht es viel schwieriger, als es sonst wäre, sich eine vernünftige Ansicht über seine wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen zu bilden.“ Alois Schumpeter


Postamt Gemünden

November 19th, 2005

Heute stelle ich an dieser Stelle einmal das Postamt vor, in das ich die Briefe und Päckchen der Hörbuch-Bestellungen bringe.

Postamt Gemünden

Vorne im Bild das Postamt.
Man sieht auch, wie wunderschön die Landschaft rund um Gemünden ist. Gemünden befindet sich nördlich von Würzburg. Wir wohnen hier in den Ausläufern des Spessarts. Es ist sanft hügelig mit sehr viel Wald, das Klima ist milder als in München, wo ich bis März 2004 wohnte. Die Leute hier sprechen ganz lustig. Fränkisch (”frängisch”) klingt wie eine Mischung aus hessisch, schwäbisch und bayerisch, aber viel weicher, und viele Wörter werden einfach verkürzt.

Vorhin, bevor ich das Foto machte, habe ich dort im Postamt wieder einen Hörbuchbrief nach Frankreich aufgegeben. Diesmal war das Porto aber 2,50 Euro und nicht 4,00 Euro wie beim letzten Mal. Es war aber genau der gleiche Brief mit genau dem gleichen Inhalt (ein Hörbuch, 1 Verlagsprogramm, 1 Rechnung). Ich fürchte sehr, der Postbeamte hat sich geirrt. Ich habe nämlich gerade mal nachrecherchiert. Luftpostsendungen über 100 Gramm bis 250 Gramm kosten 4 Euro. Der Hörbuch-Brief war definitiv über 100 Gramm schwer. Oh je, ich fürchte, der Brief kommt zurück und der Kunde in Frankreich muss lange warten, bis er sein Hörbuch erhält. Wenn das passiert, werde ich die Briefe in Zukunft selber frankieren und nur noch hinbringen und abgeben.

Links neben dem Postamt, auf dem Foto also ein Stück schräg dahinter, ist ein Kleiderkaufhaus namens “AWG”. Und raten Sie mal, für was “AWG” die Abkürzung ist. Den Kaufhaus-Namen hat sich ein Kulturoptimist ausgedacht.
AWG steht für “Alle werden glücklich”!
Ist das nicht nett?


absolut brillant

November 18th, 2005

So, die nächsten 4 Hörbuch-Titel habe ich nun im VLB angemeldet - “Titel sind in Vorbereitung”.
Wenn ich an sie denke, fühle ich mich ganz kribbelig vor Vorfreude. Alle vier sind gut, zwei davon sind ab-so-lut brillant.

JUHU! Eben kommt eine Bestellung per Fax rein :-)))
Gleich mal Klickrate prüfen… ja das sieht doch ganz gut aus… muss mal suchen, ob jemand eine Rezension geschrieben hat… www.hoerbuch-blog.de wollte schreiben und dann auch das Marburger Forum (www.marburger-forum.de)…nein, noch keine Rezension… muss doch die ZEIT-Anzeige sein! Prima!! Kann so weitergehen!


Hmm.

November 18th, 2005

Heute ist meine Link-Anzeige in der ZEIT. Hmm. Heute eigentlich keine erhöhte Klickrate. Na ja vielleicht ein klitzekleinwenig. Kann aber auch Zufall sein.
Dann die Bestellung von der Buchhandlung heute Mittag – war das durch meine Anzeige verursacht (im Internet informieren, im Ladengeschäft bestellen?) oder war das nur Zufall?

Hmm. Durch die ‚ZEIT‘ arbeitet man sich ja immer erst so nach und nach durch. Der Reiseteil kommt ohnehin bei mir sofort weg. Ich reise nicht. Zumindest nicht jetzt. Ich weiß jetzt gar nicht, wo in der ZEIT die Sidestep-Seite angesiedelt ist, aber ich glaube eher weiter vorne, so ca. nach dem Politik- und Wirtschaftsteil. Die neue Ausgabe der Zeit habe ich nicht, weil ich durch die alte noch nicht durch bin, und die habe ich schon soweit auseinander genommen, dass der Ursprungszustand nicht mehr wiederherstellbar ist.

Hmm. Was, wenn die Anzeige vergeblich war? Wenn Sie keiner liest? Ich meine, ich kann ja nicht Werbung für meine Werbung machen :-D


Ein Besuch dort lohnt sich…

November 16th, 2005

Heute morgen Fahrt nach Lohr. Hörbücher und Flyer im Gepäck. Zuerst zum Ohrenarzt. Kein Witz. Habe in letzter Zeit Probleme mit meinem rechten Ohr gehabt. Für einen Hörbuchverlag natürlich problematisch. Der freundliche Ohrenarzt hatte Interesse an Hörbüchern und ich ließ ihm gleich einmal einen Flyer (Verlagsprogramm) da. Dann zur Buchhandlung von Fr. Schmidt in die Sendelbacherstr. gefahren. Telefonisch hatten wir vorgestern verabredet, dass ich ein paar Hörbücher vorbei bringe. Als ich bei Ihr angerufen hatte, wusste sie gleich, um was es sich handelt: sie hatte den Zeitungsartikel vom 10.11. im Main-Echo (s. Blog-Eintrag vom 10.+11.11.2005) gelesen!

Die erste Buchhandlung in Deutschland, die Hörbücher zur Philosophie von auditorium maximum führt:

Buchservice Elisabeth Schmidt
Sendelbacherstr. 12
97816 Lohr am Main
Tel. 09352 / 89 3 66

Ein Besuch dort lohnt sich! Ich fand Ihr Sortiment insgesamt sehr ansprechend, sie hat auch eine recht breite Auswahl an Sachbüchern, u.a. auch an niveauvollen christl.-religiösen Büchern.

Ab morgen ist meine Anzeige in der ZEIT (Seite „sidesteps“, Rubrik „Hörbuch“) – hoffentlich lohnt sich die (sehr)!